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 Motorfundament

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toytuu
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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 16:56    Motorfundament Antworten mit ZitatNach oben

Hallo zusammen,

ich komme gerade von Boot und ich muss sagen, amused bin ich nicht!
Das Schmelzwasser ist in den Motorraum gelaufen. Eigentlich nicht schlimm. Zum Schöpfen habe ich mich auf das Motorfundament gestellt und dabei festgestellt, das es instabil ist. Bei wechelnder Belastung schmatz das Wasser aus diversen Ritzen und Rissen. Kein Wunder, dass ich keine Laufruhe in die Maschine bekomme. Oder sind das Frostschäden? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist schon einmal an dem Fundament gepfuscht worden. Die Bilder zeigen das aufgeschnittene Fundament um den Motor anzupassen.
Nun stellt sich mir natürlich die Frage, wie bekomme ich das Ding wieder so stabil, dass mir mein 7 PS Wackel-Einzylinder nicht das Fundament vom Rumpf reist.

Feuer frei!

Danke und Gruß Erhard

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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 17:44    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Wenn Du mich fragst:
Maschine runter, auch die blauen Platten abbauen
dann mit Bilgenreiniger alles ölfrei machen!!!!
mit schwerer, grober Schmirgelscheibe (< 30-ziger Korn) an regelbarer Bohrmaschine /Flex das Topcoat/Gelcoat an allen 4 Seiten der Hohlträger sowie min 15 am Rumpfboden abschleifen.
dann alles staubfrei machen und kräftig mit Aceton abwischen
Laminieren:
erst eine 150 -Glasmatte als 1. Lage einlaminieren!
min 1 Lage mittleres bis starkes Rovinggewebe einlaminieren, dann nochmals min 3 Lagen Glasmatte
als letztes den gereinigten und angeschliffenen Maschinenraum mit Topcoat streichen.

Wenn möglich die aufgeschnittenen Hohlkörper wieder zulaminieren evtl vorher noch ausschäumen!!

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Allerbest
Rolf
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Olaf




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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 19:55    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Moin Erhard,

genauso wie Rolf würde ich das auch machen. Ich würde allerdings den Schaum weglassen. Die Hohlräume sehen so aus, als ob sie hin und wieder Wasser sehen. Und da es keinen geschlossenzelligen Schaum gibt (auch der, der so beworben wird, ist es nicht 100%-ig), würde der Schaum über kurz oder lang Wasser ziehen (-->Gewicht und zusätzlich Dauernässe + Frost = Bruch).

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Viele Grüsse,
Olaf

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Querbeetrutscher




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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 20:14    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi Olaf,
wenn Erhard die Hohlkörper wie beschrieben rundrum neu am Rumpf verankert, kann nach menschlichem Ermessen und auch logischerweise kein Wasser mehr reinkommen. Selbstverständlich müssen Öffnungen an der Oberseite auch dicht gemacht werden.
Zur Sicherheit kann er ja auch noch 'ne Portion Harz ohne bzw. mit gaaaanz wenig Härterversatz reinkippen, Danach das Ausschäumen und die Befüll- und Abluftöffnung mit Matte und Harz verschließen!

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Allerbest
Rolf
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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 20:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi Olaf,
können morgen ja noch mal diskutieren Smile

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Allerbest
Rolf
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Leybuchter




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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 22:03    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Kann es sein das sich schon Feuchtigkeit im Holraum befindet?Dann würde ich es nicht dichtlamminieren denn bei diesen Temperaturen bekommst Du die Nässe nicht heraus.Kannst Du die metallschienen nicht durch Winkel ersetzen,das erhöht die Stabilität deutlich.
Gruß Dieter

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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 22:21    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi Dieter und Erhard,
da das Schiff draussen liegt, ist im Moment an Laminierarbeiten sowieso noch nicht zu denken - aber Dieter hat recht, das von mir beschrieben Verfahren geht natürlich nur wenn es warm ist und der Hohlraum gut ausgetrocknet ist.
Dein Tip mit den Winkeln finde ich sehr gut - evtl. können die Aussenkanten der GFK- fundamente entsprechend vorgeformt werden, dass der Winkeleine satte Auflage bekommt (mit Glasfasermatsche einsetzen!)

Noch ein Tip den ich von Dauelsberg mal erhalten habe - die Grundflächen vorher per Heizlüfter gut aufwärmen (über Handwärme mindestens.), so kommt der Abbindeprozess für das Laminat auch bei minimum 10° gut in Gang!
Kann diese Dinge so beschreiben, weil ich für die Ummotorisierung meines alten Schiffes das Fundament auch kompl. umändern musste.

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Rolf
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toytuu
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BeitragVerfasst am: 27.02.2010, 12:43    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo zusammen,

vielen Dank für die genauen Beschreibungen.
Meint Ihr, dass ich als " Noch-im-Leben-laminiert", das hinbekomme?
Ok, ich weiss was Harz und Härter ist und von Matten habe ich auch schon mal was gehört, aber so richtig damit gearbeitet habe ich noch nicht.
Ganz wohl ist mir bei der Sache nicht.

Wir reden morgen auf der Messe mal drüber.

Gruß Erhard

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TtAF




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BeitragVerfasst am: 27.02.2010, 14:18    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Moin Erhard, bei meinem Mobo habe ich die alten Fundamente geöffnet und mit einem passgenauen stück Hartzolz innen stabilisiert. Dann habe ich dass ganze mit Lamminat wie bei den anderen beschrieben verschlossen...
War meiner Meinung nach besser als Schaum. Beim Verarbeiten kann man nciht viel falsch machen. Sauber trocken staub und ölfrei sollte es sein. Genauso wie die Temperatur nicht zu niedrig sein sollte. Direkt beim Lamminieren muss man darauf achten, das es blasenfrei verarbeitet wird

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Gruß Thomas...


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BeitragVerfasst am: 27.02.2010, 16:52    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Warum nicht nen Block wasserdichtes Styropor, ich glaube Styrodur heiß das, anstelle des Holz? spart zumindest Gewicht
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Liebe Grüße,
Jost-H. Aansf Nordsee-Freunde unter Segeln


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BeitragVerfasst am: 27.02.2010, 19:51    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Erhardt wir schnacken morgen!
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BeitragVerfasst am: 27.02.2010, 21:02    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Styrodur ist meines Wissens nicht Kunstharz beständig.Also wenn Styrodur dann mit Epoxi.
Gruß Dieter

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BeitragVerfasst am: 01.03.2010, 14:30    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Mal eine Zwischenfrage.

Auf den Fotos ist gut zuerkennen, dass das Fundament völlig durchnäßt ist. Auch wenn ich es heute alles trockenen würde, bleibt immer ein Rest Wasser, welches von irgendwo hervorsickert.
Jetzt ist für die kommenden Tage wieder Frost angesagt. Um sicherzustellen , dass nicht das komplette Fundment einfriert und das Eis alles zerstört muss ich mir etwas einfallen lassen.
Erster Gedanke: Frostschutz (wie in der Scheibenwaschanlage) in den Motorraum schüppen. Dann friert nichts. Aber der enthaltene Alkohol wird wahrscheinlich schnell verdunsten, also täglich nachkippen. Brandgefahr, ich meine grundsätzlich nicht, da alles abgeklemmt ist.
Zweiter Gedanke: Frostschutz wie in Autokühlern gebräuchlich reinkippen. Verdunstet nicht schnell, aber....? Bekomme ich die Brühe wieder zu 100% raus? Beim Alkohol wäre das kein Problem!

Was raten mir die Profis?

Gruß Erhard

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BeitragVerfasst am: 01.03.2010, 14:46    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Weder noch, sondern Heizlüfter der alles an Feuchtigkeit rauspustet.

Wo kommt denn das Wasser her ????? Stopfbuchse ??? undichtes Cockpitluk???
Der Frost ist nur mit -2 -4 ° angesagt, tags über 0°.
Wenn kaputtfrieren, dann ist es schon längst passiert!

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