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Deccho

Dabei seit: 23.02.2010
Beiträge: 191
Wohnort: Mönchengladbach
Eigenes Boot?: nein

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Verfasst am:
09.03.2010, 14:29 Ijsselmeer |
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Moin, moin!
Ich weiß, ich oute mich mit meiner Frage als etwas westlich der Mitte, aber dennoch: Wer aus diesem illustren Kreis liegt denn in NL, oder genauer, im Ijsselmeer? Für Segler aus NRW ist das ja ein ganz interessantes Revier, in mancherlei Hinsicht "naheliegend".
Und da ich einmal am outen bin, kann ich auch mal meine Null-Ahnung bzgl Watt zugeben (ich war tatsächlich erst ein paar mal im Watt). Gibt es deutliche Unterschiede zwischen dem Dt und dem NL Watt? Westlich der Ems scheint mir das Watt flacher, mit mehr Bänken und weniger freien Wasserflächen (nicht lachen: so sieht's jedenfalls in Google aus, wobei ich die Stichhaltigkeit dieser Quelle nicht recht einschätzen kann, denn es mag am Aufnahmedatum / Tide liegen)
_________________ MuSui1HWuK
Wolfgang
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rincewind

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Eigenes Boot?: ja Bootstyp: O'Day 25 Baujahr: 1979 Heimathafen: Lauwersoog, NL

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Verfasst am:
09.03.2010, 22:12 (Kein Titel) |
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Hallo Wolfgang,
ich liege in Lauwersoog, damit zwar NL allerdings nicht Ijsselmeer, auch wenn ich im Mai dort wahrscheinlich 1-2 Wochen unterwegs bin (einmal runter bis Amsterdam).
Zum Thema Watt denke ich muss man in NL ganz klar zwischen östlichem (Ems bis ca. Ameland) und westlichem Watt (Terschelling bis Texel) unterscheiden.
Ersteres ähnelt meines Erachtens stark dem ostfriesischen Watt. Die einzelnen Routen sind tendeziell länger, zum einen Aufgrund der etwas größeren Inseln, zum anderen aufgrund der weniger zahlreichen Festlandshäfen (eigentlich lediglich Lauwersoog und Harlingen, evtl. noch Nordpolderzijl). Wer auf trockenfallen steht und einsame Stellen sucht, ist hier sehr gut bedient, insbesondere da die Niederländer etwas weniger alles mit Schutzgebieten zupflastern.
Am besten Zeit mitbringen und wenig Tiefgang. Besonders empfehlenswert finde ich hier den Teil zwischen Schiermonnikoog und der Ems. Die Inselhäfen (Schiermonnikoog und Ameland) sind relativ klein, dafür finde ich liegt man dort sehr familiär und unkompliziert. Lauwersoog hat dieses Jahr wohl endlich einen Passantenhafen vor der Schleuse gekriegt, so dann man auch nach 19 Uhr noch ankommen kann ohne sich nen Fischer zu suchen.
Der westliche Teil ist dagegen deutlich breiter als das deutsche Watt und von relativ großen Fahrwassern durchzogen. Wassertiefen werden hier weniger zum Problem, dafür immer schön mit der Tide fahren. Für nen Abstecher aus dem Ijsselmeer eigentlich sehr gut geeignet und aufgrund der erwähnten Tidenströme sind die Strecken relativ schnell gemacht. Als Einstieg sehr zu empfehlen, die Route Kornwerderzand -> Tershelling hat nur eine etwas flachere Stelle im Bontjes, wenn man Richtung Harlingen fährt, die aber bei halber Tide auch kein Problem darstellt (ok, ich geh mal davon aus, dass du nicht mit 5 Meter Tiefgang anrückst). Insofern einfach mit Hochwasser in Kornwerderzand los und die Tide schiebt einen fast die ganze Strecke.
Die Inselhäfen sind deutlich größer als ihre östlichen Gegenstücke, dafür auch anonymer und ähneln eigentlich stark den Ijsselmeer-Marinas. Als Hafen ist dagegen Harlingen immer wieder schön, hier liegt man direkt im Stadthafen, teilweise zwar zu fünft im Päckchen und mit nur kleinem schwimmenden Sanitärbungalow, dafür aber mit super Atmosphäre.
Man merkt, der Frühling nacht, ich fang schon wieder an zu schwärmen :-)
Zum Thema Google: Die Aufnahmen dort sind eigentlich recht gute Luftaufnahmen, die bei Niedrigwasser gemacht wurden (ob das absichtlich vom Vermessungsunternehmen so geplant war, weiss ich nicht). Insofern sind die ideal um sich Prielverläufe, etc. anzuschauen (Vorsicht, der Stand ist glaube ich 2005). Trotzdem gibt es einige, die sich damit unbetonnte Routen raussuchen und interessante Orte entdecken (guck mal auf www.wadvaarders.nl). Unabhängig davon natürlich IMMER mit aktueller Karte fahren.
Da wollt ich nur ganz kurz antworten und hab glatt nen Roman geschrieben. Naja, vllt. hilfts ja trotzdem.
Viele Grüße,
Jan
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Katwoude

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Eigenes Boot?: ja Bootstyp: ETAP 35i Heimathafen: Hooksiel

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Verfasst am:
09.03.2010, 23:18 Re: Ijsselmeer |
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« Deccho » hat folgendes geschrieben: Für Segler aus NRW ist das ja ein ganz interessantes Revier, in mancherlei Hinsicht "naheliegend".
Moin Deccho,
ein interessantes Revier? Ja! "Naheliegend"? Ja. Keine Frage. Man sollte allerdings gelegentlich auch die niederländischen Befindlichkeiten nicht aus dem Auge verlieren. Ich habe letztes Jahr mal mit einem Holländer in der Marina Katwoude ein Gespräch (u. a.) über die deutschen Segler geführt. Eigentlich ging es dabei konkret um die NRW-Segler. Einige von denen scheinen nämlich das Ijsselmeer als "Kölner Bucht" zu betrachten und mitunter auch explizit zu bezeichnen. Und das wiederum fand der holländische Seglerkollege nicht wirklich inspirierend! Wer kann ihm das verdenken?
Mir war der Begriff "Kölner Bucht" offen gestanden bis dahin auch nicht geläufig - und er wird es auch nicht werden. Ein bisschen Fingerspitzengefühl sollte daher im Ijssel- und Markermeer nicht schaden ...
_________________ LG
Bernd
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Olaf

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Eigenes Boot?: ja Bootstyp: Sturgeon 22 Baujahr: 1965 Heimathafen: Greetsiel

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Verfasst am:
10.03.2010, 08:52 Re: Ijsselmeer |
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« Katwoude » hat folgendes geschrieben: Ein bisschen Fingerspitzengefühl sollte daher im Ijssel- und Markermeer nicht schaden ...
Moin Bernd,
ich empfehle ja immer, einfach mal mal einen VHS Kurs Niederländisch A oder I belegen und das Gelernte anzuwenden. Man erlebt die Niederländer plötzlich ganz anders, wenn man versucht mit Ihnen niederländisch (und nicht englisch oder gar deutsch) zu sprechen. Dabei kommt es gar nicht auf perfekte Beherrschung an. Allein schon die Bemühungen, als Gast in einem fremden Land die Landessprache zu nutzen, werden hoch angerechnet. Das ist in jeder Hinsicht ein wahrer Türöffner und allemal den geringen Aufwand und die niedrigen Kursgebühren wert.
Und wenn du dann noch sagst "Nederland is erg leuk!" ist alles im Lot!
_________________ Viele Grüsse,
Olaf
Cause she can punch ahead in any gale! Soltwaters Wattseglervereinigung e.V.
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Deccho

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Eigenes Boot?: nein

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Verfasst am:
10.03.2010, 09:52 (Kein Titel) |
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Danke für die Infos!
Jan, Dein Roman hilft in der Tat, es gibt mir eine erste Idee von dem, was ich gerne in der nächsten Zeit befahren will (natürlich habe ich mir schon einen Revierführer besorgt, aber aus erster Hand ist es immer authentischer). Schön für mich: Dein Hinweis zum Thema trockenfallen; das habe ich erst ein paar mal gemacht, und ich finde es was Besonderes, was ich noch oft wiederholen will. "Ohne sich nen Fischer zu suchen" heißt was? Die Schleuse macht nur noch für Fischer auf und man kann ggf mit durch gehen? Die Wadvaarders kenn ich, aber ehrlich gesagt tue ich mich mich langen holländischen Texten schwer - ich bin sicher, das gibt sich, und passiv ist eine Sprache ja auch einfacher.
Zum Thema Kölner Bucht: Den Begriff gibt es ganz ernsthaft, er bezeichnet das Dreieck zwischen Köln-Bonn, Düsseldorf und Aachen. Davon ab mag es Mit-Segler geben, die den Begriff etwas unsensibel erweitern. Aber so was gibt es immer und in jeder Spezies, das ist kein Wesenszug der NRW-Segler, auch nicht der Deutschen oder welches Klischee man sonst noch so bemühen will. Ich bin zum ersten Mal vor gut 30 Jahren in den Niederlanden gesegelt, seither immer wieder, und ich finde das gegenseitige Verhältnis nicht angespannter als das Verhältnis zu anderen Seglern auch; aber natürlich, in puncto Revierverhalten, Platzhirschgebahren, Besserwisserei und Schulmeisterei hat da wohl jeder vor seiner Tür zu kehren (und in puncto Touris abzocken auch, wenn ich mir eine kleine Kritik an den Nachbarn erlauben darf. Ein wenig Toleranz würde helfen, und zwar bei jedermanns Befindlichkeiten :-)
Olaf, mein holländisch hält sich in eng umrissenen Grenzen. Mein Bruder spricht es leidlich. Aber immer, wenn er damit anfängt, antworten die Holländer auf deutsch (was nicht an dem "leidlich" liegt). Ich denke, die Holländer sind so polyglott, dass Sprachprobleme nicht wirklich aufkommen und man sie mit einem offenen Wesen, einem Lachen, einer spontanen helfenden Hand oder sonst wie locker kompensieren kann. Aber Du hast Recht, ein wenig mehr könnte ich mich schon einhören, muss ja nicht fließend werden, was bei mir als hauptsächlich MED-Segler ohnehin nicht geklappt hat.
_________________ MuSui1HWuK
Wolfgang
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Luna

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Eigenes Boot?: ja Bootstyp: Varianta 65 Baujahr: 1976

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Verfasst am:
10.03.2010, 13:23 Re: Ijsselmeer |
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« Deccho » hat folgendes geschrieben: Moin, moin!
Ich weiß, ich oute mich mit meiner Frage als etwas westlich der Mitte, aber dennoch: Wer aus diesem illustren Kreis liegt denn in NL, oder genauer, im Ijsselmeer? Für Segler aus NRW ist das ja ein ganz interessantes Revier, in mancherlei Hinsicht "naheliegend".
Hallo Wolfgang,
unsere Varianta liegt ab April (hoffentlich) in Lemmer (Binnen). Nach einer Saison an den Maasplassen wollen wir ein 'weiteres' Revier erkunden. In der Regel wahrscheinlich auf den Friesischen Seen aber ab und zu auch auf dem IJsselmeer.
Im Watt gesegelt oder gar trockengefallen bin ich bisher noch nicht, möchte ich aber unbedingt mal ausprobieren. Allerdings ist da die Varianta wohl nicht so gut geeignet. Ein Bekannter meinte allerdings das man das auch ohne Wattstützen machen kann wenn man das Boot mit einem Anker, der am Masttopp befestigt wird, seitlich stabilisiert. .
Gruß
Thomas
PS: Was ist ein 'MED-Segler'?
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Olaf

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Eigenes Boot?: ja Bootstyp: Sturgeon 22 Baujahr: 1965 Heimathafen: Greetsiel

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Verfasst am:
10.03.2010, 13:41 Re: Ijsselmeer |
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« Luna » hat folgendes geschrieben: Im Watt gesegelt oder gar trockengefallen bin ich bisher noch nicht, möchte ich aber unbedingt mal ausprobieren. Allerdings ist da die Varianta wohl nicht so gut geeignet. Ein Bekannter meinte allerdings das man das auch ohne Wattstützen machen kann wenn man das Boot mit einem Anker, der am Masttopp befestigt wird, seitlich stabilisiert.  .
Moin Thomas,
das lass mal lieber bleiben! Wenn da einer der Anker (Du brauchst dazu nämlich mindestens zwei) ins Schlieren gerät, dann kommt ganz schnell sehr viel mehr Druck oder Zug in den Masttop, als das bischen Hebelkraft beim segeln.
Wieviel Tg und welche Breite hat Deine Varianta denn? Evt. geht das nämlich auch ohne Wattstützen und Warpanker. Das hängt vom Tiefgang, der Schiffbreite (auf Waserlinie) und Deiner persönlichen Neigungstoleranz ab.
_________________ Viele Grüsse,
Olaf
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Deccho

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Eigenes Boot?: nein

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Verfasst am:
10.03.2010, 13:48 (Kein Titel) |
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Hallo Thomas,
das mit dem Anker im Masttop - da hätte ich Angst. Aber tatsächlich wurde mir das auch mal beschrieben als Notfall-Maßnahme. Ich würde das nicht mutwillig herbeiführen.
Dann doch schon eher hier mal gucken : http://www.heechbydemar.nl/ Herr Kukebakker vermietet sehr schöne Plattboddems, zB Lemsteraaks, mit denen das Trockenfallen unproblematisch ist (die Plattboddems selbst sind etwas gewöhnungsbedürftig, man muss mehr antizipieren).
MED = Mittelmeer
_________________ MuSui1HWuK
Wolfgang
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Olaf

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Verfasst am:
10.03.2010, 14:16 (Kein Titel) |
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Moin zusammen,
hier mal ein Bild eines Langkielers mit 80cm Tiefgang trockengefallen. Das Bild sieht aufgrund des Weitwinkels dramatischer aus, als es tatsächlich ist. Ich würde immer dafür plädieren kontrolliert auf der Seite trockenzufallen, als das Risiko eines Sturzes (mit entsprechender punktueller Momentbelastung mit Gewicht x 1G) in Kauf zu nehmen. Und wie man sieht: Das Boot liegt auch nicht schräger, als beim segeln.
_________________ Viele Grüsse,
Olaf
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Deccho

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Verfasst am:
10.03.2010, 14:33 (Kein Titel) |
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Hi Olaf,
ja, schönes Bild. Ich hätte es mir etwas schräger vorgestellt. Hängt ja auch vom Tiefgang ab, und vielleicht hast Du da irgendwas relativ flachgehendes. In jedem Fall aber folge ich Dir: Bevor ich einen unkontrollierten Knockdown riskiere, lege ich das Boot lieber kontrolliert ab.
_________________ MuSui1HWuK
Wolfgang
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Deccho

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Verfasst am:
10.03.2010, 14:36 (Kein Titel) |
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... und noch was: So wüst kann das ja nicht sein, denn zumindest in den französischen Atlantikhäfen sieht man ja so was öfters (Nicht so wüst heißt: So lange ich nicht da drin sitzen muss, es draußen nicht kachelt wie blöd und so weiter)
_________________ MuSui1HWuK
Wolfgang
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Katwoude

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Verfasst am:
10.03.2010, 19:59 Re: Ijsselmeer |
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« Olaf » hat folgendes geschrieben: Man erlebt die Niederländer plötzlich ganz anders, wenn man versucht mit Ihnen niederländisch (und nicht englisch oder gar deutsch) zu sprechen.
Heb ik ook zo beleefd. Dat maakt de dingen in Nederland altijd een beetje makkelijker.
_________________ LG
Bernd
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Luna

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Verfasst am:
11.03.2010, 09:45 Re: Ijsselmeer |
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Hallo Olaf, hallo Deccho,
« Olaf » hat folgendes geschrieben: das lass mal lieber bleiben! Wenn da einer der Anker (Du brauchst dazu nämlich mindestens zwei) ins Schlieren gerät, dann kommt ganz schnell sehr viel mehr Druck oder Zug in den Masttop, als das bischen Hebelkraft beim segeln.
« Deccho » hat folgendes geschrieben: das mit dem Anker im Masttop - da hätte ich Angst. Aber tatsächlich wurde mir das auch mal beschrieben als Notfall-Maßnahme. Ich würde das nicht mutwillig herbeiführen.
Ich war da schon durchaus skeptisch und Ihr bestätigt da meine Bedenken!
« Deccho » hat folgendes geschrieben: Dann doch schon eher hier mal gucken : http://www.heechbydemar.nl/ Herr Kukebakker vermietet sehr schöne Plattboddems, zB Lemsteraaks, mit denen das Trockenfallen unproblematisch ist (die Plattboddems selbst sind etwas gewöhnungsbedürftig, man muss mehr antizipieren).
Die kenn ich aus dem Internet und hab auch sonst schon Gutes gehört. Die Schiffe sind schön, aber relativ teuer und bevor ich die als Skipper fahre würde ich erstmal als Mitsegler üben wollen. Antizipieren ohne Erfahrung kann ja doch schön danebengehen
« Olaf » hat folgendes geschrieben:
Wieviel Tg und welche Breite hat Deine Varianta denn? Evt. geht das nämlich auch ohne Wattstützen und Warpanker. Das hängt vom Tiefgang, der Schiffbreite (auf Waserlinie) und Deiner persönlichen Neigungstoleranz ab.
Die Varianta 65 ist ein Kielschwerter und hat einen minimalen Tiefgang von 70 cm. Die Breite der Wasserlinie beträgt 165 cm. Das gibt also, so über den Daumen gepeilt, eine Schräglage von knapp 45 Grad . Ich bin mir nicht sicher, ob das innerhalb meiner, und vor allem der Neigungstoleranz meiner Frau liegt
Gruß
Thomas
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Olaf

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Verfasst am:
11.03.2010, 10:00 (Kein Titel) |
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Moin Thomas,
das dachte ich bei meinem Boot auch mal (Tiefgang 0,80m, Breite auf WL 2,25m).
Ich hab mir das dann mal maßstabsgerecht auf ein Blatt Papier übertragen und einen ebenso maßstabsgerechten Kiel druntergeklebt. Das ergab deutlich weniger als 45 Grad.
Ich glaube, wenn Du Dir fünf Minuten Zeit für diese Origammiarbeit nimmst, wirst auch Du Dich genauso wundern, wie ich mich wunderte.
_________________ Viele Grüsse,
Olaf
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